Tore: 0:1 Hauser Th. (39., FE), 1:1 Meindl (54.), 1:2 Gleixner (82.) Rot: Meindl (84.), Gebhard Chr. (90+5)
Zum Start der Rückrunde gastierte man bei der Reserve des ASV Cham. Die SpVgg konnte das Hinspiel mit 3:1 für sich entscheiden aber die Gastgeber verloren seitdem keine Partie mehr. Um oben dran zu bleiben wollten die Frösche aber unbedingt dreifach punkten.
Von Beginn entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Beide Mannschaften versuchten den Gegner bereits in der Defensive unter Druck zu setzen. Im Chamer Spiel war vor allem Fink der Dreh- und Angelpunkt. Beinahe alle gefährlichen wurden von ihm eingeleitet. Allerdings war dabei an der Strafraumgrenze immer Schluss in der ersten Halbzeit. In der ausgeglichenen Partie konnten die Gäste die besseren Möglichkeiten für sich verbuchen. Nach einem Eckball fiel Gebhard St. der Ball vor die Füße, dieser schaffte es aber nicht die Kugel im Tor unterzubringen. Der Nachschuss von Zehmann ging an den Pfosten. In der 39. Minute dann doch die Führung für die Gäste. Weber M. wurde im Strafraum gelegt und Hauser Th. vollstreckte den fälligen Elfmeter souverän zum 1:0. Das war auch der Halbzeitstand.
Nach der Pause drückte die Landesligareserve auf den Ausgleich, konnte sich aber in der Anfangszeit keine Chancen erspielen. Erst in der 54. Minute als die SpVgg den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte und Libero Gebhard über den Ball säbelte, konnte Meindl zum 1:1 ausgleichen. Auch in der Folgezeit hatten die Gastgeber die gefährlicheren Momente. Aber alle Schüsse aus der zweiten Reihe, sowie ein Kopfball nach einer Ecke gingen neben das Tor. In den letzten 10 Minuten kamen die Frösche dann wieder besser in die Partie. Zuerst setzte sich Hauser Th. gegen zwei Gegenspieler schön durch aber Torwart Bindl konnte den Ball noch ablaufen. In der 82. Minute dann die erneute Führung. Gleixner verlängerte eine Freistoßflanke unhaltbar ins lange Eck. Kurz darauf wollten die Gäste gegen die aufgerückte Heimelf einen Konter starten, allerdings wurde dies durch Meindl verhindert, der Hauser Th. mit einem taktischen Foul zu Fall brachte und völlig überraschend für alle Akteure die rote Karte dafür sah. Danach passierte im Spiel nichts mehr.
Nach dem Spiel sah Gebhard Chr. noch die rote Karte wegen eines angeblichen Ellbogenchecks gegen einen Chamer Spieler. Aber auch hier waren sich beide Seiten einig, dass hier eine Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns vorliegt.
Tore: 1:0 Weber M. (1.), 1:1 Weinfurtner E. (8.), 2:1 Stubenrauch M. (41.), 3:1 Biebl Chr. (45.), 4:1 Stubenrauch M. (71.), 5:1 Hauser Th. (85.)
Gegen den Tabellenletzten konnte die Zielsetzung im Lager der SpVgg natürlich nur ein Sieg sein. Bis auf die Verletzten Hildebrandt und Gebhard Chr. waren alle Akteure mit von der Partie. Hecht Helmut rückte nach langer Pause wieder in die Mannschaft.
Schon nach 13 Sekunden klingelte es im Gehäuse der Gäste. Weber wurde auf der Außenbahn bedient, setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und traf aus 20 Metern flach ins kurze Eck. Schlag auf Schlag ging es weiter. So konnte der SV bereits in der achten Minute ausgleichen, als Weinfurtner einen Freistoß in den Winkel schlenzte. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Partie mit offenem Visier geführt, vor allem die Hausherren war in der Defensive viel zu offen und ließen dem Gegner vor allem in der Zentrale viel zu viel Raum. Nach einer guten halben Stunde die nächste große Möglichkeit der SpVgg, aber der Freistoß von Decker sprang vom Innenpfosten wieder ins Feld. Besser machte es Stubenrauch M. in der 41. Minute. Der gegnerische Torwart konnte den Schuss von Weber nicht festhalten und Stubenrauch staubte zu erneuten Führung ab. Mit dem Halbzeitpfiff dann noch das 3:1, als Hauser den völligen freien Biebl bediente und der dem Torwart keine Chance ließ.
Nach der Halbzeit das selbe Bild, die SpVgg ließ dem Gegner viel zu viel Platz sodass dieser zu Chancen kam. Allerdings war Torhüter Kiefmann auf dem Posten und verhinderte mehrere Male den Anschlusstreffer. In der 57. Minute bekamen die Gastgeber einen Elfmeter, den aber Decker nicht im Tor unterbringen konnte. Ab diesem Zeitpunkt bekam die SpVgg dann besser in den Griff und Chancen waren fast nur noch auf Seiten der Hausherren zu verzeichnen. Nach mehreren Großchancen war es schließlich in der 71. Minute wieder soweit. Der Torwart konnte einen Schuss von Hauser Th. nicht festhalten und Stubenrauch staubte erneut ab. Vier Minuten später stellte Hauser dann selbst den Endstand her, nach dem er sich gegen 5 Gegenspieler durchsetzte und überlegt ins lange Eck vollstreckte.
Es war eine der schlechteren Vorstellungen der Heimelf in diesem Jahr über die das Ergebnis ein wenig hinweg täuscht. Unterm Strich sind es drei Punkte und nur das zählt.
Tore: 1:0 Biebl Chr. (82.), 2:0 Hauser Th. (85.), 2:1 Bittengl (89.)
Nach zuletzt drei Heimniederlagen in Folge konnte die SpVgg diese Serie endlich stoppen und fuhr gegen den Namesvetter einen überlegenen Sieg, auch wenn das Ergebnis letztendlich etwas anderes sagt.
Die Frösche nahmen von Beginn an das Heft in die Hand und erspielten sich im Laufe der ersten Halbzeit zahlreiche Torchancen, die aber stellenweise kläglich vergeben wurden. Den Anfang machte Thomas Hauser der den Gästetorwart nach 3 Minuten aus 16 Metern prüfte. Nur 5 Minuten später probierte es Hauser erneut, diesmal ging sein Schuss aber knapp vorbei. Die erste sehr gute Gelegenheit im Spiel hatte Markus Weber, der in der 14. allein auf das Tor der Rosenkränzler zuging, den Torwart ausspielte aber sich den Ball zu weit vor legte sodass er ihn nicht mehr im Tor unterbringen konnte. Dann schlug die Stunde des Michael Stubenrauch, der es schaffte innerhalb 18 Minuten drei 100%-tige Chancen zu vergeben. Nachdem er sich beim ersten Mal noch schön durchsetzte, wurde er die beiden anderen Male mustergültig bedient und brachte das Kunststück fertig dreimal unbedrängt am Torwart der Gäste zu scheitern. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.
Nach der Pause verflachte die Partie etwas. Die SpVgg war zwar immer noch überlegen, konnte daraus anfangs aber wieder kein Kapital schlagen. Die Gäste blieben ihrerseits völlig ungefährlich und konnten erst eine Minute vor Schluss ihren ersten Torschuss abgeben. Aber der Reihe nach. Nachdem eine halbe Stunde gespielt war in der 2. Hälfte kam Marco Kiener für Christoph Zehmann auf Seiten der Frösche ins Spiel und brachte neuen Schwung mit in die Partie. In der 81. Minute zischte wieder ein Schuss von Hauser Th. aus 18 Metern knapp am Gehäuse vorbei. Eine Minute später dann die erlösende Führung. Nach einem Torschuss von Weber konnte Christian Biebl den Abpraller aus 8 Metern im Tor versenken. Schlag auf Schlag ging es weiter. So scheiterte Kiener kurz darauf alleine vor dem sehr starken Torhüter der Rosenkränzler bevor Thomas Hauser das 2:0 markierte. Weber war zuvor am Pfosten gescheitert und der Torschütze versenkte den zurück springenden Ball eiskalt aus 15 Metern im langen Eck. Damit war die Partie eigentlich entschieden wenn man nicht in der 89. Minute durch eine Unkonzentriertheit den Anschluss kassiert hätte. Die Gäste führten einen Freistoß schnell aus und Bittengl schoss zum 2:1 ein. Danach passierte nichts mehr.
Ein hochüberlegender Sieg der Heimelf der weitaus höher hätte ausfallen können, vor allem da man zur Halbzeit schon mit 3-4 Toren führen muss. Was am Ende des Tages zählt sind 3 Punkte auf dem Habenkonto.
Tore: 0:1 Stubenrauch M. (6.), 0:2 Gebhard St. (24.), 0:3 Hauser Th. (60.), 1:3 Lehner H. (65.), 2:3 Schneider A. (84.); Gelb-Rot: Brecka (Wi-Wa)
Um in der Spur zu bleiben war das Ziel der Frösche natürlich drei Punkte aus Waffenbrunn mitzunehmen. Die Heimelf die in dieser Saison sehr arg vom Verletzungspech gebeutelt ist, hat durchaus gefährliche Spieler in ihren Reihen. So tat man gut daran mit der richtigen Einstellung in die Partie zu gehen.
Der erste gut gespielte Angriff führte gleich zum Torerfolg für die Gäste. Stubenrauch Michael wurde auf halbrechter Position im Strafraum frei gespielt und konnte aus spitzem Winkel vollenden. Allerdings machte der Torhüter dabei keine gute Figur. Die Gäste kamen nur bei Standartsituation gefährlich vor das Tor in der ersten Hälfte, konnten diese allerdings nicht in Zählbares ummünzen. Wi-Wa Stürmer Brecka strahlte aber immer Gefährlichkeit aus, war aber bei Gebhard Stefan in guten Händen. In der 24. Minute erhöhte eben dieser Gebhard St. die Führung auf 2:0. Nach einer Ecke sprang sein Kopfball von der Unterkante der Latte ins Tor. Kurz darauf schwächte sich die Hauself selbst. Der bis dahin auffälligste Mann bei den Hausherren, Brecka, holte sich innerhalb von 3 Minuten, völlig unnötig, die Ampelkarte ab. Die Frösche waren auch weiter die spielerisch überlegene Mannschaft, konnten aber ihre Chancen in der ersten Hälfte nicht mehr nützen.
Anfangs der 2. Hälfte das gleiche Bild, die Gäste bestimmten die Partie und erspielten sich Chance um Chance. In der 60. Minute war es dann soweit. Gebhard St. setzte sich auf Rechts gegen drei Gegner durch, bediente Stubenrauch M. im Strafraum, der legte mustergültig auf Hauser Th. und dieser vollendete zum 3:0. Nur 5 Minuten darauf musste man aber den ersten Gegentreffer hinnehmen. Nach einem flachen Diagonalball auf die rechte Seite, säbelte Gleixner am Ball vorbei und der durchgestartete Lehner schlenzte den Ball überlegt ins Tor. Die Hausherren hatten nun Lunte gerochen und verstärkten ihre Bemühungen ein weiteres Tor zu erzielen. Dies wurde ihnen aber auch stellenweise leicht gemacht, weil die Zuordnung im Mittelfeld auf Seiten der Gäste nicht mehr stimmte. Fünf Minuten vor Ende der Partie kam so der aufgerückte Libero Toman von Wi-Wa an den Ball, hatte alle Zeit sich die Kugel zurecht zu legen und steckte auf den durchgestarteten Stürmer durch. Dieser legte den Ball am herauseilenden Torwart vorbei und der mitgelaufene Schneider A. musste nur noch ins leere Tor einschieben. Das 2:3 war auch der Endstand.
Fazit: Die Gäste hätten in der ersten Halbzeit bereits höher führen. Durch die vielen Einwechslungen kam ein Bruch ins Spiel der Frösche und es wurde noch einmal knapp. Auf Seiten der SNB überzeugten vor allem Stubenrauch Michael und Gebhard Stefan durch eine sehr starke Leistung.
Tore: 0:1 Gleixner (6.), 1:1 Solleder (21.), 1:2 Hauser (55.), 1:3 Eigentor (81.) Gelb-Rot: Gebhard Chr. (65.)
Die Gäste erwischten einen Traumstart in die Partie. Schon nach 6 Minuten erzielte Gleixner die Führung für SpVgg, nachdem ihm der Ball im Strafraum vor die Füße fiel und er sich die Chance nicht entgehen ließ und den Ball über den Torwart hinweg in den Kasten hob. Dass war es dann aber auch schon wieder mit gelungenen Offensivaktionen auf Seiten der Gäste. Die Falkensteiner kämpften sich zurück in die Partie und waren mit mehr Entschlossenheit bei der Sache. Der TSV hatte das Übergewicht im Mittelfeld weil sie auch einen Großteil der Zweikämpfe in der Luft und am Boden für sich entscheiden konnten. Nach rund 20 Minuten war dann der Auslgeich fällig. Nach einem Ballverlust der SpVgg am eigenen Strafraum kam Solleder an den Ball. Der lupfte den Ball über den Libero und zimmerte die Kugel volley aus halbrechter Position in den linken Giebel. Ein Traumtor zum Ausgleich, der zu diesem Zeitpunkt auch mehr als verdient war, nachdem die Hausherren schon vorher eine Riesenchance ausließen. Die SpVgg ließ alles vermissen was sie in den vergangenen Wochen auszeichnete und kam kaum mehr aus der eigenen Hälfte.
Nach der Pause kamen die Frösche mit neuem Elan aus der Kabine und zeigten nun auch dass sie die Partie für sich entscheiden wollten. Sie spielten druckvoll nach vorne und wurden dafür in der 55. Minute belohnt. Nach einer Freistoßflanke köpfte Hauser zur erneuten Führung ein. Fast im Gegenzug wiederum der Auslgeich als sich Krüger durchsetzte und Groß bediente. Dieser schaffte es allerdings nicht den Ball aus 4 Metern im Tor unterzubringen. Ab der 65. Minute waren die Gäste nur noch zu zehnt. Nach dem 2. taktischen Foul wurde Libero Gebhard mit Gelb-Rot des Platzes verwiesen. Die Falkensteiner konnten daraus allerdings kein Kapital schlagen und mussten in der 81. Minute einen weiteren Rückschlag hinnehmen als nach einer weiteren Freistoßflanke von Weber ein Verteidiger des TSV den Ball ins eigene Tor bugsierte. Die restliche Spielzeit stand die Gästeabwehr um Neu-Libero Hauser felsenfest und ließ nur kurz vor Schluss noch eine Möglichkeit zu.
Fazit: Eine schlechte Leistung der SNB die mit drei Punkten belohnt wurde. Das einzig Positive war diesmal die Chancenauswertung.
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