Tore: 0:1 Stubenrauch M. (6.), 0:2 Gebhard St. (24.), 0:3 Hauser Th. (60.), 1:3 Lehner H. (65.), 2:3 Schneider A. (84.); Gelb-Rot: Brecka (Wi-Wa)
Um in der Spur zu bleiben war das Ziel der Frösche natürlich drei Punkte aus Waffenbrunn mitzunehmen. Die Heimelf die in dieser Saison sehr arg vom Verletzungspech gebeutelt ist, hat durchaus gefährliche Spieler in ihren Reihen. So tat man gut daran mit der richtigen Einstellung in die Partie zu gehen.
Der erste gut gespielte Angriff führte gleich zum Torerfolg für die Gäste. Stubenrauch Michael wurde auf halbrechter Position im Strafraum frei gespielt und konnte aus spitzem Winkel vollenden. Allerdings machte der Torhüter dabei keine gute Figur. Die Gäste kamen nur bei Standartsituation gefährlich vor das Tor in der ersten Hälfte, konnten diese allerdings nicht in Zählbares ummünzen. Wi-Wa Stürmer Brecka strahlte aber immer Gefährlichkeit aus, war aber bei Gebhard Stefan in guten Händen. In der 24. Minute erhöhte eben dieser Gebhard St. die Führung auf 2:0. Nach einer Ecke sprang sein Kopfball von der Unterkante der Latte ins Tor. Kurz darauf schwächte sich die Hauself selbst. Der bis dahin auffälligste Mann bei den Hausherren, Brecka, holte sich innerhalb von 3 Minuten, völlig unnötig, die Ampelkarte ab. Die Frösche waren auch weiter die spielerisch überlegene Mannschaft, konnten aber ihre Chancen in der ersten Hälfte nicht mehr nützen.
Anfangs der 2. Hälfte das gleiche Bild, die Gäste bestimmten die Partie und erspielten sich Chance um Chance. In der 60. Minute war es dann soweit. Gebhard St. setzte sich auf Rechts gegen drei Gegner durch, bediente Stubenrauch M. im Strafraum, der legte mustergültig auf Hauser Th. und dieser vollendete zum 3:0. Nur 5 Minuten darauf musste man aber den ersten Gegentreffer hinnehmen. Nach einem flachen Diagonalball auf die rechte Seite, säbelte Gleixner am Ball vorbei und der durchgestartete Lehner schlenzte den Ball überlegt ins Tor. Die Hausherren hatten nun Lunte gerochen und verstärkten ihre Bemühungen ein weiteres Tor zu erzielen. Dies wurde ihnen aber auch stellenweise leicht gemacht, weil die Zuordnung im Mittelfeld auf Seiten der Gäste nicht mehr stimmte. Fünf Minuten vor Ende der Partie kam so der aufgerückte Libero Toman von Wi-Wa an den Ball, hatte alle Zeit sich die Kugel zurecht zu legen und steckte auf den durchgestarteten Stürmer durch. Dieser legte den Ball am herauseilenden Torwart vorbei und der mitgelaufene Schneider A. musste nur noch ins leere Tor einschieben. Das 2:3 war auch der Endstand.
Fazit: Die Gäste hätten in der ersten Halbzeit bereits höher führen. Durch die vielen Einwechslungen kam ein Bruch ins Spiel der Frösche und es wurde noch einmal knapp. Auf Seiten der SNB überzeugten vor allem Stubenrauch Michael und Gebhard Stefan durch eine sehr starke Leistung.



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