Tore: 1:0 Biebl Chr. (82.), 2:0 Hauser Th. (85.), 2:1 Bittengl (89.)
Nach zuletzt drei Heimniederlagen in Folge konnte die SpVgg diese Serie endlich stoppen und fuhr gegen den Namesvetter einen überlegenen Sieg, auch wenn das Ergebnis letztendlich etwas anderes sagt.
Die Frösche nahmen von Beginn an das Heft in die Hand und erspielten sich im Laufe der ersten Halbzeit zahlreiche Torchancen, die aber stellenweise kläglich vergeben wurden. Den Anfang machte Thomas Hauser der den Gästetorwart nach 3 Minuten aus 16 Metern prüfte. Nur 5 Minuten später probierte es Hauser erneut, diesmal ging sein Schuss aber knapp vorbei. Die erste sehr gute Gelegenheit im Spiel hatte Markus Weber, der in der 14. allein auf das Tor der Rosenkränzler zuging, den Torwart ausspielte aber sich den Ball zu weit vor legte sodass er ihn nicht mehr im Tor unterbringen konnte. Dann schlug die Stunde des Michael Stubenrauch, der es schaffte innerhalb 18 Minuten drei 100%-tige Chancen zu vergeben. Nachdem er sich beim ersten Mal noch schön durchsetzte, wurde er die beiden anderen Male mustergültig bedient und brachte das Kunststück fertig dreimal unbedrängt am Torwart der Gäste zu scheitern. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.
Nach der Pause verflachte die Partie etwas. Die SpVgg war zwar immer noch überlegen, konnte daraus anfangs aber wieder kein Kapital schlagen. Die Gäste blieben ihrerseits völlig ungefährlich und konnten erst eine Minute vor Schluss ihren ersten Torschuss abgeben. Aber der Reihe nach. Nachdem eine halbe Stunde gespielt war in der 2. Hälfte kam Marco Kiener für Christoph Zehmann auf Seiten der Frösche ins Spiel und brachte neuen Schwung mit in die Partie. In der 81. Minute zischte wieder ein Schuss von Hauser Th. aus 18 Metern knapp am Gehäuse vorbei. Eine Minute später dann die erlösende Führung. Nach einem Torschuss von Weber konnte Christian Biebl den Abpraller aus 8 Metern im Tor versenken. Schlag auf Schlag ging es weiter. So scheiterte Kiener kurz darauf alleine vor dem sehr starken Torhüter der Rosenkränzler bevor Thomas Hauser das 2:0 markierte. Weber war zuvor am Pfosten gescheitert und der Torschütze versenkte den zurück springenden Ball eiskalt aus 15 Metern im langen Eck. Damit war die Partie eigentlich entschieden wenn man nicht in der 89. Minute durch eine Unkonzentriertheit den Anschluss kassiert hätte. Die Gäste führten einen Freistoß schnell aus und Bittengl schoss zum 2:1 ein. Danach passierte nichts mehr.
Ein hochüberlegender Sieg der Heimelf der weitaus höher hätte ausfallen können, vor allem da man zur Halbzeit schon mit 3-4 Toren führen muss. Was am Ende des Tages zählt sind 3 Punkte auf dem Habenkonto.



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