Tore: 0:1 Weber (40.), 0:2 Zach (81.); SR: Robert Rem
Nach dem Pflichtsieg in Premeischl ging es nun wieder gegen einen direkten Konkurrenten um die vorderen Plätze. Personell gesehen standen alle Spieler soweit zur Verfügung.
Beide Mannschaften benötigten etwas Zeit um in die Partie zu finden. So waren Torchancen in der ersten Hälfte mangelware. Die Begegnung spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab und die Angriffe endeten meist am gegnerischen Strafraum. Beide Mannschaften erspielten sich jeweils nur eine gute Möglichkeit in der ersten Hälfte. Der Gast aus Eschlkam hatte eine gute Kopfballgelegenheit nach einem weitem Einwurf in den Sechzehner, allerdings ging der Kopfstoß über das Tor. Die beste Gelegenheit für die SpVgg hatte Biebl auf dem Schlappen, als die Neukirchner auf dem eigenen Platz konterten und der Stürmer von Hildebrandt in Szene gesetzt wurde. Leider versprang Biebl der Ball etwas bei der Ballannahme und der Abschluss ging knapp am linken Pfosten vorbei. In der 40. Minute dann die Führung für die Gäste wie aus heiterem Himmel. Nach einem kurz ausgeführtem Abstoss brachte Keeper Kiefmann das Leder nicht weg und spielte den Ball direkt in die Füße des Gästestürmers. Dieser ließ sich nicht zweimal einladen und schob aus 15 Metern ein zum 0:1.
In der zweiten Halbzeit probierten die Frösche alles um den Ausgleich zu erzielen. Man hatte zwar die überwiegenden Spielanteile und das Geschehen spielte sich auch großteils in der Hälfte der Eschlkamer ab, doch die Gäste standen in der Abwehr sehr sattelfest und ließen so gut wie gar nichts zu. Die beste Gelegenheit auf Seiten der Frösche hatte Markus Weber. Nachdem er sich auf der linken Seite durchsetzte, zog Weber aus halblinker Position aus 18 Metern ab. Doch sein Schuss ging knapp rechts am Tor vorbei. Die Eschlkamer verlegten sich nur noch aufs Kontern und waren so auch in der 81. Minute erfolgreich. Zach wurde steil geschickt und vollendete eiskalt zum 0:2. Allerdings war der Torschütze aus stark abseitsverdächtiger Position gestartet, was auch die Zuschauer bestätigten.
Insgesamt wäre wohl ein Unentschieden gerecht gewesen. Doch die Eschlkamer waren die clevere Mannschaft und nutzten auch ihre Chancen eiskalt. Die Frösche mussten mal wieder Lehrgeld für die eigene Unfähigkeit zahlen.



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