Tore: 1:0 Velichkov (25.), 1:1 Stubenrauch M. (35.), 2:1 Velichkov (40.), 2:2 Decker M. (55.,FE), 2:3 Stubenrauch M. (66.), 2:4 Biebl Chr. (85.)
Nur 8 km zu fahren hatte man an diesem Wochenende zum Gegner aus Neubäu. Der Derbygegner ist mit vielen Legionären aus höherklassigen Ligen aus dem Ausland gespickt und peilt dem Aufstieg in die Bezirksliga an. Die Frösche haben natürlich etwas dagegen und wollten beim SV auf keinen Fall leer ausgehen.
Der SV Neubäu stand bei Ballbesitz der Gäste sehr tief und griff erst kurz vor der eigenen Hälfte an. Eine besondere Taktik war wohl, Bälle mit sehr wenig Luft zu verwenden. Auf Seiten der Neukirchner tat man sich in den Anfangsminuten schwer ins Spiel zu kommen und agierte überwiegend mit langen Bällen. Auch die Neubäuer schlugen die Bälle oft nach vorne auch ihren Stürmer. In der 25. Minute brachte man den Ball den nicht entscheidend aus der Gefahrenzone, der Ball kam zu Velichkov und der vollendete aus kurzer Distanz eiskalt. Die Gäste stecken aber nicht auf und erzielten 10 Minuten später den Ausgleich. Hildebrandt setzte sich im Strafraum durch und schoß an die Latte. Den zurück springenden Ball köpfte Stubenrauch in die Maschen. Kurz darauf musste man aber einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Bei einem scharf vors Tor getretenen Freistoß war die Abwehr nicht im Bilde und der Neubäuer Stürmer nutzte dies eiskalt aus.
Nach einer ordentlichen Kopfwäsche durch Coach Rogalski kamen die Gäste mit mehr Schwung aus der Kabine. Der Ball lief besser durch die eigenen Reihen und man kam so auch gefährlich vors Tor der Heimelf. Weber Markus hatte die beste Chance in der Anfangsphase als sich mit einem Sololauf gegen 5 Gegner durchsetzte aber dann am Torhüter scheiterte. Kurz darauf aber dann doch der Ausgleich als Weber im Strafraum zu Boden gerissen wurde und Decker den fälligen Elfmeter sicher verwandelte. In der 65. Minute dann die entscheidende Szene des Spiels. Serwotka holten einen Neubäuer Spieler im Sechzehner von den Beinen. Den gerechtfertigten Elfmeter konnte Torhüter Kiefmann abwehren und die SpVgg schaltete direkt in den Angriff um. Der Ball wurde dann von rechts außen flach in den Strafraum gepasst und Stubenrauch M. verwandelte zur Führung. In der 70. Minute schwächten sich die Gastgeber dann gleich doppelt. Bellak trat dem am Boden liegenden Gleixner St. auf den Oberschenkel. Der Schiedsrichter wollte dies sofort anden, was die Neubäuer Spieler allerdings verhindern wollten. Im darauf folgenden Gerangel ging Adamisin den Schiedsrichter an und so sahen beide Spieler glatt Rot. 10 Minuten darauf holte sich noch ein Spieler der Heimelf Gelb-Rot ab, als er nach einem Foulspiel nicht aufhörte in Richtung des Unparteiischen zu fluchen. Die SpVgg ließ sich davon nicht beirren und machte den Sack 5 Minuten später zu, als Biebl Chr. schön frei gespielt wurde und zum 2:4 einnetzte.
Fazit: Das Spiel hätten beide Mannschaften gewinnen können. Die entscheidene Szene war wohl der verschossene Elfmeter durch Spielertrainer Müller, bei dem im Gegenzug die Führung für die Gäste fiel.



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