Tore: 1:0 Zach M. (12.), 2:0 Zach M. (24.), 2:1 Serwotka Lukas (37.), 2:2 Biebl Christian (60.), 2:3 Ziereis Christian (82.), 2:4 Spießl Florian (90.)
Bis auf den verletzten Michael Stubenrauch konnte Coach Rogalski auf alle Spieler zurückgreifen. Mit von der Partie war erstmals nach Jahren auch wieder Ziereis Christian, der ein gelungenes Comeback geben sollte.
Die Frösche kamen zu Beginn überhaupt nicht in die Partie. Sie waren zu weit von den Gegenspielern weg, gewannen keine Zweikämpfe und verloren die Bälle viel zu leicht an den Gegner. Die logische Konsequenz war die Führung für die Hausherren, als ein langer Ball an Freund und Feind vorbei ging, der Eschlkamer Stürmer im Sechzehner quer legt und Zach zum 1:0 einnetzte. Die Gäste zeigten auch darauf keine Reaktion und kassierten 12 Minuten später nach einer Ecke das zweite Tor. Sicak legte die Flanke auf Zach ab und der vollendete mit Kopf zum 2:0. Erst nach einer halben Stunde kam die SNB besser in die Partie und erzeugte auch Druck nach vorne. Der erste gute Angriff führte dann auch gleich zum Anschlusstreffer. Die Flanke von Gebhard Stefan konnte die Heimelf noch zur Ecke klären, aber den folgenden Eckstoß köpfte Serwotka Lukas in die Maschen.
Nach einer deftigen Halbzeitansprache bot sich den Zuschauern ein ganz anderes Bild in der zweiten Halbzeit. Die Gäste spielten nach vorn und brachten die Defensive der Hausherren ein ums andere mal in Verlegenheit. Nach mehreren ungenutzen Chancen fiel schließlich wieder nach einer Ecke der Ausgleich. Den Eckstoß von Weber köpfte Biebl Christian wuchtig in die Maschen. Eschlkam kam in der zweiten Hälfte nur einmal gefährlich vors Tor, als ein Freistoß von Miro Zach von der Latte zurück ins Feld sprang. Dann waren die Gäste wieder am Drücker. Der sehr agile Ziereis Christian, der ab seiner Einwechslung andauernd für Unruhe im Sturmzentrum sorgte, krönte seine Leistung als er den Führungstreffer erzielte. In seiner unnachahmlichen Art setzte er sich im Strafraum gegen mehrere Gegenspieler durch und schob den Ball am verdutzten Torhüter vorbei ins kurze Eck. Nach dem vielumjubelten Führungstreffer für Neukirchen wollte zwar Eschlkam noch den Ausgleich doch die Defensive der Gäste stand jetzt stabil. In der 90. Minute dann die Entscheidung. Nach einer Freistoßflanke waren sich die Hintermannschaft der Hausherren nicht einig und Spießl Florian nutzte dies um zum 2:4 einzuköpfen.
Ein verdienter Sieg für die Gäste, die nach einer schwachen Anfangsphase ab der 30. Minute besser ins Spiel kamen und dann für den wesentlich höheren Aufwand belohnt wurden.
Tore: 1:0 Serwotka Lukas (21.), 2:0 Gebhard Christian (42.,FE)
Im Vorfeld der Partie lichtete sich das Lazarett zusehends. Gebhard Stefan hatte das ärztliche OK bekommen, nahm aber vorsichtshalber noch nicht an der Partie teil. Biebl Christian und Weber Markus nahmen erstmals wieder auf der Bank Platz. Die Vorgabe gegen den Tabellenletzten waren natürlich drei Punkte um den dritten Tabellenplatz vom spielfreien VfB Wetterfeld zurück zu erobern.
Die Heimelf war von Beginn an spielbestimmend ohne aber mit der letzten Konsequenz nach vorne zu spielen. Die Gäste standen sehr tief und bei den Hausherren fehlte die läuferische Bereitschaft um den Abwehrriegel zu brechen. Chancen waren so Mangelware und kamen überwiegend nach Standards zustande. So hatte Th. Hauser nach einer Freistoßflanke in der 12. Minute die erste Möglichkeit, aber sein Kopfball ging knapp drüber. Kurz darauf hatte Florian Spießl die Chance per Kopf, traf aber auch das Tor nicht. In der 21. Minute dann doch die Führung für die SpVgg. Nach einer Ecke kam St. Gleixner an den Ball und flankte auf den zweiten Pfosten, wo L. Serwotka mit einem schönen Kopfball ins lange Eck vollstreckte. Die nächste Chance hatte M. Bucher, aber sein abgefälschter Schuss wurde vom Torhüter zur Ecke abgewehrt. Dann verflachte die Partie zusehends bis kurz vor dem Pausenpfiff. M. Bucher setzte sich gegen Gegenspieler durch und zog mit Tempo Richtung Tor und wurde an der Strafraumgrenze gefoult. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß, den Chr. Gebhard etwas glücklich verwandelte.
Nach der Pause dasselbe Bild. Premeischl stand tief und versuchte ab und an zu kontern. Die erste Chance hatten aber wieder die Frösche. Florian Spießl kam im Strafraum völlig freistehend an den Ball, scheiterte aber am gegnerischen Torhüter. Dann die erste Gelegenheit für den VfR. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß tauchte der Gästestürmer unbedrängt vor Torhüter Kiefmann auf, aber dieser lenkte den Ball mit einer Blitzreaktion über das Tor. In der Folgezeit waren Torchancen Mangelware sodass das Spiel zusehends im Mittelfeld stattfand. Erst zum Ende hin wurde die Partie dann ruppiger, was vor allem am harten Einsteigen der Gäste lag. Tore fielen keine mehr und so endete die Partie 2:0.
Ein verdienter Sieg für die Frösche auch wenn sie spielerisch nicht überzeugen konnten, aber wichtig waren die drei Punkte nach zuvor vier Spielen ohne Sieg.
Nach dem sehr brisanten Hinspiel in Neubäu war man in Neukirchen-Balbini sehr gespannt was wohl diesmal auf die Frösche zukommen würde. Im Vorfeld hatte man viele Ausfälle zu beklagen: Christian Biebl, Markus Weber und Stefan Gebhard waren verletzt und Christian Gebhard musste seine Rotsperre noch absitzen. So musste Trainer Rogalski im Vorfeld schon auf vier Stammspieler verzichten.
Die Partie begann gleich sehr hitzig, was aber überwiegend an den Gästen lag, in Person von Weiß, der in vierten Minute völlig überhart in Stefan Hildebrandt hineinsprang ohne auch nur auf den Ball zu achten. Zum Glück für die Heimelf konnte Hildebrandt aber nach einer langen Behandlungspause weiter machen. Danach neutralisierten sich die Mannschaften überwiegend im Mittelfeld sodass bis zur 27. Minute auf beiden Seiten keine Torchance erarbeitet wurde. Dann aber kamen die Gäste nach einem Fehler der Neukirchner Hintermannschaft gefährlichs vors Tor, aber Kiefmann konnte mit einer Glanzparade den Ball am Tor vorbei lenken. Danach passierte bis zur Halbzeit nichts mehr, bis auf einen Distanzschuss der Gäste, der aber neben das Tor ging.
Zu Beginn der zweiten Hälfte das selbe Bild, beide Mannschaften lieferten sich harte Zweikämpfe im Mittelfeld ohne gefährlich vors Tor zu kommen. Dann wurde aber der SV Neubäu immer stärker und vergab in der Folgezeit beste Chacen um in Führung zu gehen. So wurde Adamisin nach einer Stunde mustergültig im Fünf-Meter-Raum bedient, aber er schob das Leder am langen Pfosten vorbei. 20 Minuten später die nächste Chance für Neubäu, aber Tormann Kiefmann hielt wieder hervorragend gegen den allein vor ihm auftauchenden Stürmer. Kurz vor Schluss dann noch eine Riesenchance für den SV, aber der Flugkopfball von Keyhan in aussichtsreicher Position ging ebenfalls über das Tor.
Die SpVgg kann mit dem Punktgewinn mehr als zufrieden sein, vor allem da man im ganzen Spiel keine echte Torchance hatte. So kann man von einem erkämpften Unentschieden reden, muss sich aber eingestehen das der SV Neubäu beste Torchance liegen gelassen hatte.
Tore: 0:1 Florian Spießl (30.), 1:1 Höcherl Christian (35.)
An diesem Sonntag lebte das traditionsreiche Derby gegen FC Stamsried zum zweiten Mal in dieser Saison wieder auf. Beide Mannschaften hatten bislang eine durchwachsene Bilanz im neuen Jahr. Insbesondere der FC konnte noch kein Partie für sich entscheiden. Aber all dass spielte an diesem Tag keine Rolle, da sich keine der Mannschaft gegen das Nachbardorf eine Blöße geben will.
Die Frösche begannen sehr schwungvoll und drückten vom Anstoss weg auf das Tor der Heimelf. Die beste Chance hatte Florian Spießl, dem wenige Meter vor dem Tor der Ball vor die Füße fiel, aber er schob das Leder am Tor vorbei. Die Stamsrieder schalteten bei Ballgewinn gewohnt schnell um und kamen auch mehrmals gefährlich in den Strafraum der Gäste, ohne allerdings den Angriff abschließen zu können. Nach einer halben Stunde schließlich die Führung für die Gäste, als Florian Spießl eine Freistoßflanke ins Tor köpfte. Allerdings musste man kurz darauf schon den Ausgleich hinnehmen, als man nach einem Ballverlust auf Höhe der Mittellinie die entscheidenden Zweikämpfe verlor und dann schließlich Christian Höcherl frei im Sechzehner zum Schuss kam und den Ball im langen Eck versenkte. Anschließend passierte bis zur Halbzeit nichts mehr.
Beiden Mannschaften war anzumerken dass sie den Sieg wollten und so war es ein Spiel mit offenem Visier nach der Pause. Allerdings scheiterten die beiden Teams meistens an den gegnerischen Abwehrreihen. So hatte jeder noch eine sogenannte "Hundertprozentige" in den zweiten 45 Minuten. Auf Seiten der Stamsrieder war es Dominik Höcherl der sich gegen seinen Verteidiger durchsetzte, aber dann den Ball aus spitzen Winkel an den Pfosten schlenzte. Die Frösche vergaben ihre beste Chance leichtfertig, als Florian Spießl den Pass von Stefan Hildebrandt drei Meter vor dem Tor nicht verwerten konnte. In den letzten 15 Minuten spielte die SpVgg in Unterzahl, da Martin Decker mit Gelb-Rot vom Platz geschickt wurde.
Insgesamt ein gerechtes Unentschieden in einem Spiel das überwiegend vom Kampf geprägt war und in dem spielerisch auf beiden Seiten nicht viel zusammen ging.
Tore: 0:1 Hauser Thomas (2.), 1:1 Kirschbauer S. (40.), 1:2 Kirschbauer L. (85.)
Bereits im Vorfeld der Partie hatte man im Lager der SpVgg große Personalsorgen. Zwei Verletzte, ein rot gesperrter Spieler und etliche angeschlagene Akteure dünnten den Kader ordentlich aus. Trotz alledem wollte man in Blaibach endlich einmal Punkten, nachdem die drei vorangeganenen Spiele allesamt gegen diesen Gegner verloren wurden.
Das Spiel begann für die Gäste mit einem Paukenschlag und der frühen Führung. Nach einer Freistoßflanke von Weber konnte Hauser Thomas den Ball im Strafraum unbedrängt annehmen und zum 1:0 abschließen. Danach war man aber die komplette erste Halbzeit abgemeldet was Chancen betraf. Blaibach kam mit der Zeit immer besser ins Spiel und operierte überwiegend mit langen Bällen. Die Frösche waren allesamt in den Zweikämpfen zu passiv so dass sich einige gute Torchancen für die Hausherren ergaben, die aber überwiegend von Pittoni leichtfertig vergeben wurden. Zu allem Überfluss enstand der Ausgleich aus einem Eigentor. Serwotka Lukas wollte eine Flanke aus dem Halbfeld mit letztem Einsatz klären und schoss dabei den Blaibacher Stürmer an, sodass der Ball ins Netz trudelte. Allerdings kann man Serwotka L. hier keinen Vorwurf machen, eher hätte der Torwart den Ball im Fünfer fangen müssen. Kurz darauf verletzte sich der angeschlagene Kapitän Weber Markus und musste leider ausgewechselt werden.
Die zweite Hälfte begann wiederum mit einer Chance für die Gäste. Nachdem sich die Abwehrspieler von Blaibach nicht einig waren, kam Stubenrauch M. am Fünf-Meter-Raum an den Ball. Sein Schuss sprang aber vom Pfosten wieder ins Feld. Danach neutralisierten sich die Mannschaften wieder überwiegend, bis wiederum Pittoni für die Gastgeber völlig freistehend vor Torwart Kiefmann vergab. Beide Mannschaften wollten zwar in der Folgezeit den Sieg aber keines der Teams konnte sich hochkarätige Chancen erarbeiten. Bis Kirschbauer in der 84. Minute steil geschickt wurde und sich die Gelegenheit nicht entgehen ließ und zur Führung einnetzte. Allerdings war dem Steilpass zuvor ein klares Foul an Hauser Th. im Mittelfeld voran gegangen. Die SpVgg probierte zwar in der Schlussphase noch alles, konnte aber den Ausgleich nicht mehr erzielen.
Die Frösche konnten an diesem Wochenende nicht an die Vorstellungen der Wochen zuvor anknüpfen und geht gegen Blaibach wieder mal leer aus. Dadurch rutschte man auch in der Tabelle auf den vierten Rang ab.
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